Sudden Death Records

D.O.A. - War On 45 (March To The End) (Sudden Death Records, 30.01.2006)

Auf stolze (beinahe) achtundzwanzig (28) Jahre Bandgeschichte können die Jungs um das kanadische Punk-Urgestein Joey Shithead inzwischen zurückblicken. Und ihre Bilanz ist stolz, glaubt man den (vielen, vielen) Zahlen, die hier vor mir auf dem Tisch liegen. Demnach haben D.O.A. mittlerweile mehr als dreitausend (3.000) Konzerte absolviert, wozu sie eine Million (1.000.000) Meilen zurücklegen mussten. Ebenso hoch ist dafür aber auch die Zahl der verkauften Alben (weil's so schön aussieht: 1.000.000). Und dass nach siebzehn (17) Alben und insgesamt fünfundvierzig (45) Veröffentlichungen die eine oder andere Wiederveröffentlichung angebracht ist, versteht sich von selbst. Nach den ersten beiden Alben „Hardcore 81“ und „Something Better Change“ steht nun also der nächste Re-Release an.

Allerdings hat „War On 45“ noch den Titel-Zusatz „March To The End“ bekommen. Und zu den ursprünglich acht Liedern aus dem Jahre 1982 gesellen sich nur zehn weitere D.O.A.-Klassiker hinzu. Allesamt drehen sie sich um das eine gemeinsame Thema und allesamt sind sie bissige Hymnen gegen Kriegstreiberei, Unterdrückung und Verlogenheit. Sehr geil finde ich ja die Version des Edwin Starr Songs „War“ (What is it good for? - Absolutely Nothing!). Und ich will natürlich nicht verheimlichen, dass mit „Fotunate Son“ immerhin ein (1) bisher unveröffentlichtes Stück vertreten ist.
Die Songs sind kompromisslos ehrlich und simpel umgesetzt. Wer D.O.A. kennt und mag, der wird hieran seine Freude haben, zumal es hierzulande ja schwierig ist, die alten Platten zu bekommen.
Und jeder, der noch kein D.O.A.-Album im Regal stehen hat, hat hiermit einen gelungenen kleinen Querschnitt durch drei (3) Jahrzehnte Punk Rock, 286.879 (nein, die Zahl werde ich nicht ausschreiben) konsumierte Bier, zehn (10) Vans, dreihundertdreiundvierzig (343) Reifenwechsel, … und so weiter … und so weiter … und so weiter …

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